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Erfolgreich verkaufen über Instagram: Wie Luna Dickmann Instagram als Verkaufsturbo nutzt.

Erfolgreich verkaufen über Instagram: Wie Luna Dickmann Instagram als Verkaufsturbo nutzt.

19. März 2023

00:00:01
Anja: Luna, herzlich willkommen im „Erfolgreich schreiben“ Podcast!

00:04:54
Luna: Ja, Dankeschön, dass ich hier sein darf. Jetzt wollte ich auch herzlich willkommen sagen und auch mein Gast zu sein, weil ich ja auch ein Podcast habe und auch immer die Leute empfange. Deswegen freue mich, hier zu sein. Danke, Anja!

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00:05:07
Anja: Ja, sehr, sehr gerne, wobei, da können wir gleich mit deinem Podcast einsteigen. Ich bin ja flexibel, was sowas anbelangt. Du machst ja gerade ein neues Podcast Format, wo ich dachte, so krass, was für eine geile Idee ist das denn? Du lässt dich von Leuten interviewen. Wie bist du denn da drauf gekommen?

00:05:25
Luna: Ja, da muss ich ehrlicherweise sagen, das war nicht meine Idee, sondern von meinem Kumpel Robin, beim 13ten Glas Wein oder so was. Und da hatten wir darüber gesprochen, dass viele meiner Freunde und Freundinnen in Köln in der Medienbranche arbeiten, Köln ist ja so eine Medienstadt, und die haben so ein bisschen aus dem Nähkästchen gelabert und erzählt, dass es einige Promis gibt, die unheimlich gut als Gast funktionieren und dann in so eine Moderator*innen Rolle gesteckt werden und das auf einmal dann gar nicht mehr gut funktioniert. Und das auch völlig okay ist, dass man nicht beide Rollen gut bedienen können muss. Da hab ich mich total wiedergefunden, denn ich freue mich immer, total Gästin zu sein und findet die Moderatorinnen-Rolle in einem Podcast immer eher anstrengend. Also, ich kann es schon machen, ist schon okay, aber eigentlich finde ich es cooler, interviewt zu werden. Und dann meinte der Robin, warum holst du dir nicht Gäst*innen, die du zur Moderatorinnen oder zu Moderatoren machst, und so ist das geboren.

00:06:30
Anja: Ja, echt coole Idee, und wie ist das? Denken die sich dann selber die ganzen Themen aus? Springst du da einfach genauso rein, wie du jetzt hier in meinem Podcast gelandet bist?

00:06:40
Luna: Ja, so ziemlich ich gucke immer, wie viel Erfahrungen die haben, weil ich möchte natürlich auch, dass sie Spaß haben und jetzt nicht komplett ins kalte Wasser springen müssen. Wir machen je nachdem vorher nochmal eine Besprechung, bevor wir uns im Podcast sehen und schauen. Dann müssen wir nochmal durch die Fragen durchgehen. Oft ist es auch so, dass die sagen: „Nee, ich hab voll die Idee … ich will da mit so einer Fragerunde vorher anfangen … Mit so Ja- oder Nein-Fragen…“, und die denken sich dann selber so kleine Formate aus. Die werden echt ziemlich kreativ, und manche lassen es einfach laufen, ist unterschiedlich.

00:07:22
Anja: Ach, wie cool! Guck mal, jetzt haben wir noch einen kleinen Ausflug in deinem Podcast gemacht. Eigentlich wollte ich dich ja zu Instagram befragen. Das ist ja so dein Hauptberitt. Erzähl mal, wie du dazu gekommen bist, also dass irgendwie viele in jungen Jahren sagen „Okay, ich werde Influencer, Influencerin“ geschenkt! Aber wie komme ich denn dazu, irgendwann zu sagen, ja, komm, ich bringe den Leuten mal bei, wie man sich auf Instagram richtig zeigt, gerade als Coach, Expertin, Soloselbstständige? Wie bist du dazu gekommen auch ausschließlich Instagram zu machen?

00:07:58
Luna: Ja, und zwar ist das so gewesen. Ich habe ja 2016/17 mein Studium abgeschlossen. Ich habe Germanistik studiert, also ich komme aus der Linguistik, ne ganz andere Ecke eigentlich, und hab dann in Agenturen angefangen zu arbeiten und war da halt Social Media Managerin …

00:08:20
Anja: Was man mit nem Germanistikstudium halt so macht …

00:08:23
Luna: Also, entweder man wird Redakteurinnen oder Social Media Tante. Und ja, ich habe ziemlich schnell gemerkt, dass ich es einfach hasse, unter einem Chef oder eine Chefin zu arbeiten. Und es ganz furchtbar finde, jeden Tag in so ein Gebäude gehen zu müssen. Und ein Kollege von mir hat mir damals Witzigerweise, wir haben ja gerade noch über sie gesprochen, den Link zur Sandra Holze geschickt und meinte, in ihrem Block gibt es so viele Infos zu Newsletter und so und alles mögliche, was Du als Social Media Managerin wissen muss, und ich stand ja ganz am Anfang. Ja, ich war schockverliebt, also nicht nur das Thema von der Sandra, sondern auch auf so einer charakterlichen Ebene passt sie einfach so gut zu mir. Inzwischen war ich auch bei ihr im Podcast, und sie war bei mir und wir haben mal so zwischendurch gequatscht, und wir sind uns auch tatsächlich sehr, sehr ähnlich, was ja wiederum dafür spricht, dass man Marketing auf einer persönlichen Ebene machen muss. Aber darüber kann man vielleicht später reden.

00:09:32
Anja: Ja, definitiv ja.

00:09:34
Luna: Auf jeden Fall fand ich das total faszinierend, weil ich dadurch den Einstieg in diese Branche gefunden habe und dachte mir so, vielleicht könnte ich sowas Ähnliches ja machen. Denn mein Steckenpferd war immer Instagram und dann kam eins zum anderen. Ich habe dann noch mal einer anderen Agentur gearbeitet. Das fand ich auch furchtbar und hab da auch nur geheult. Jeden Sonntagabend, wenn ich wusste am Montag geht es wieder los, da muss ich wieder in die Hölle gehen … Das ging irgendwann nicht mehr, also es ging wirklich auch körperlich nicht mehr. Dann habe ich gekündigt und habe mich entschieden, etwas aufzubauen, und hab meinen Business Account dann erst mal gegründet auf Insta und hab mich wirklich so nach und nach da so ran geschlichen an dieses Thema. Ich hatte viel wissen über Insta, aber ich hatte natürlich noch nicht so viel Wissen über sales, und dann habe ich wirklich angefangen, mir dieses Wissen anzueignen.

00:10:37
Anja: Ja, okay, das ist ja auch so ein Thema. Ich kann das relativ gut nachvollziehen, wobei ich viel später diesen Schritt gegangen bin, obwohl ich auch Unternehmen gehasst habe. Ich kann das wirklich gut nachvollziehen, vor allen Dingen, wenn Leute dir was sagen, was Du zu machen hast. Dann machst Du deine Aufgabe, du weißt, das Ergebnis ist brillant. Also muss man ja mal sagen, also, ich bin brillant. Also nicht nur ich, Du ja auch. Ich sehe das ja, was du machst, und dann kommen solche Menschen, die von deiner Sache eigentlich gar keine Ahnung haben und sagen „Ja, nee, das finde ich nicht so gut, das machen wir mal anders“ und dann denkst du so “ Nee, das machen wir nicht anders“ Und doch, du musst es anders machen, weil das ist ja Chef/Chefin, und dann wird das Ergebnis schlecht, und du kriegst da Ärger für!

00:11:22
Luna: Genau und was ich halt auch immer so krass fand, war die Vorstellung, dass ich erst mal so zwei, drei Jahre in diesem Job bleiben muss, bevor ich weitere Schritte gehen darf . Z.B. zur Social Media Managerin oder sonst was. Oder dass ich auch nie dabei sein durfte bei den Kund*innen-Gesprächen. Und ich wollte aber irgendwie alles machen. Ich hatte so Lust, irgendwie die ganze Palette abzudecken, und ja, ich durfte aber nur Communitymanagement machen. Das habe ich irgendwie nicht verstanden, warum man nicht guckt, wo liegen denn die Talente der Menschen? Wieso fördert man die dann nicht? Man ist halt nur so eine Nummer. Das ist nicht so krass!

00:12:03
Anja: Ja, es ging mir ähnlich, wobei, wie gesagt, also du bist ja eine ganze Ecke jünger als ich, also du hast das wesentlich früher gemacht. Ich habe es dann erst so mit Mitte 40 verstanden.

00:12:15
Luna: Du hast dich mit Mitte 40 selbstständig gemacht? Aber das finde ich ja mega, weil es so viele kommen zu mir und sagen, ich bin zu alt. Also bitte 40, kein Alter!

00:12:33
Anja: Ja, vor allen Dingen, ja, vor allen Dingen ist es ja auch wirklich so. Ich hab gerechnet und hab gedacht, so, ach krass, ich habe noch 20 Jahre vor mir! Nee, 20 Jahre will ich das nicht mehr machen. Also auf gar keinen Fall! Die nächsten 20 Jahre will ich was anderes machen. 2018 ist dann das erste Buch rausgekommen, 2017 habe ich das erste Buch im Verlag geschrieben. Da war ich 47!

00:13:02
Luna: Ach!

00:13:03
Anja: Inzwischen sind es, glaube ich, 13 Bücher (einige sind schon nicht mehr verfügbar). Also, man kann richtig viel schaffen, wenn man, wenn man rausgeht, aus diesem Hamsterrad. Ich finde es auch so gut, dass Du das gemacht hast, weil ich hätte mich das zum Beispiel in dem Alter nicht getraut. Ich bin gar nicht auf die Idee gekommen. Die Idee gab es bei mir gar nicht. Ich hab dann halt alle zwei Jahre den Job gewechselt.

00:13:34
Luna: Also, ich hab ja sehr lange studiert, ich war ne bummelige Studentin. Mir ging es sehr gut als Studentin, und da habe ich halt auch immer wieder den Job gewechselt, weil ich nirgendwo so richtig klar kam. Und ich hab mir halt gedacht, ich war ja genau 30 Jahre alt. Also, ich bin jetzt 35, und vor fünf Jahren habe ich mich selbstständig gemacht. Habe ich halt gedacht, ich habe keine Kinder. Ich habe im Prinzip keine Verpflichtung, auch keine Immobilie, die ich abbezahlen muss oder so.

00:14:18
Anja: Das hatte ich alles. Ja, ja, aber selbst dann funktioniert es, das geht! Ja, also, ich finde das schon mal super, dass ist so das erste, was wir mitgeben können. Du bist nie zu alt, du bist nie zu jung, sondern guck, was dein Ding ist. Ich finde das auch völlig in Ordnung, wenn Leute sagen, ich gehe morgens zur Arbeit, ich mache das, was sie mir sagen, dann komme ich abends zurück, und dann verwirkliche ich mich selbst. Super Sache! Ich konnte das halt nicht.

00:14:40
Luna: Absolut: Jeder muss da seinen Weg finden, und da gibt es kein richtig oder falsch.

00:14:44
Anja: Genau! Aber lass uns noch mal wieder zurück zu Instagram kommen. Du hast gesagt, okay, das war dein Ding, und dann hast du diesen ganzen „Saleskram“ gelernt. Was ist dir dabei aufgefallen? Beziehungsweise, ich meine, ich weiß es ja. Ich kenne ja deine Positionierung, dass du nicht irgendwie so scamy verkaufst und nicht mit Druck. Sondern wirklich so ganz natürlich und sagst, so pass auf, wenn du dich für mich entscheidest: Wunderbar! Wenn nicht ist es auch gut. Wie bist du da drauf gekommen, und wie bist du dazu gekommen? Weil, wenn du vorher nicht verkauft hast, wirst du ja sicherlich auch, was ja auch gerade so ein bisschen durch die Medien geht, über die Lambospackos gestolpert sein.

00:15:32
Luna: Die Lambospackos *lacht* , genau also, mir, ist wirklich früh aufgefallen: Es liegt an mir, mein Marketing einen gesunden Rahmen zu geben und dass, wenn Menschen nicht bei mir kaufen, das gar nichts mit mir zu tun hat. Sondern dass ich auf einer persönlichen Ebene nicht zu denen passt. Oder dass die vielleicht schon weiter sind als das, was ich ihnen anbiete. Und am Ende geht es darum, dass ich mich so gut positioniere, dass mich meine Wunschkunden automatisch finden können. Und ich habe auch Sachen übernommen, eine Zeit lang, vor allem in den Anfängen, die ich jetzt nicht mehr mache und sagen würde. Zum Beispiel den Spruch, wenn ich das schaffe, schaffst du das auch. Das ist einfach ein sehr privilegierter Spruch. Ich weiß ja nicht, wer vor mir sitzt. Ob da eine Frau mit, weiß ich nicht drei Kindern, alleinerziehend ohne Kohle sitzt, die hat mit Sicherheit nicht dieselben Voraussetzungen wie ich. Oder keine Ahnung, Menschen, die aus irgendwelchen Gründen diskriminiert werden, haben vielleicht auch nicht die Privilegien wie ich. Und dessen bin ich mir dann mit der Zeit klar geworden. Aber mir war schon von Anfang an klar, dass es an mir und meiner Positionierung liegt, wie gut ich es schaffe, Menschen automatisch auf meine Seite zu ziehen.

00:17:30
Anja: Mhm, mhm, ja, das ist auf jeden Fall ein guter Hinweis. Also du kriegst ja wahrscheinlich auch, oder ich weiß ja auch, dass du solche DMs kriegst wo dann steht „Ich hab gesehen, du bist auch Coach … Blablabla …“ Mir klappen dann gleich die Augen nach hinten, und ich denke „Ja genau jetzt geht es wieder los“. Warum? Warum machen Leute sowas? Hast du ne Idee, warum das gemacht wird? Weil es ist ja furchtbar!

00:17:56
Luna: Ja, es ist furchtbar, und es ist, denke ich, wie mit allem im Leben. Wenn du angeschrieben wirst von so einem, ich nenne sie liebevoll die Kaltaquise-Larrys, also der Larry, der schreibt, und du hast vielleicht auch schon vorher sechs, sieben Nachrichten von den anderen bekommen, kriegst du ja langsam das Gefühl, ja, das machen ja alle, das ist ja normal. Ist ja gar nichts Schlimmes. Wir sind ja Menschen, wir wollen ja immer das tun, was das soziale Umfeld einem ja vorgibt. Oder was es autorisiert, und damit ist so ein Verhalten ja autorisiert, und deswegen kann ich das total gut verstehen. Dass einige dann auch sagen, ja, ich hab schon zehn Nachrichten bekommen, scheint ja gar kein Ding zu sein, ich mache das jetzt auch, und das ist ja auch so einfach. Also, was gibt’s einfacheres, als eine Nachricht zu kopieren und 100 Leuten zu senden? Von daher kann ich das schon verstehen, und ich habe natürlich auch ein Herz für alle meine Frauen da draußen, die Kohle machen müssen, weil es muss was reinkommen. Die Miete muss bezahlt werden, und da verspricht dir halt irgend so ein Affe irgendwas, und dann machst du das halt. Das wäre meine banalste Erklärung dafür.

00:19:19
Anja: Mhm, mhm, ja, stimmt total. Also das kann ich auch super gut verstehen. Ich erinnere mich noch daran, als ich mich selbstständig gemacht habe. Das erste Jahr war okay, da hatte ich genug Polster, und das zweite Jahr habe ich viel geheult. An dem Punkt, wenn dann die Leute kommen und dir sagen, du passt mal auf, so geht das, dann versuchst du das natürlich. Ich weiß gar nicht, ich glaube solche DMs habe ich nie geschrieben. Ich überleg gerade, weil ich habe mit Instagram gar nicht angefangen, weil ich hab mich als Führungskräfte Coachin am Anfang selbstständig gemacht, und da hatte ich Instagram nicht. Da ist Instagram jetzt nicht so weit vorne, oder würdest du damit angefangen? Ich habe tatsächlich ganz, ganz anders angefangen als alle anderen. Ich habe erst mal habe Kaltakquise gemacht per Telefon. Also ich bin, was das anbelangt, mega hart. Ich hab einen Kurs auch gemacht, mir das wirklich richtig gut beibringen lassen und hab dann einmal die Woche eisenhart drei Stunden telefoniert, und das ging ganz gut. Das hat mir am Anfang Aufträge reingebracht. Und ich habe gleich von Anfang an Content Marketing gemacht. Ich hab geblockt, ich habe nen Podcast gehabt, und ich habe über Xing ganz viel gemacht. Das hat tatsächlich, damals noch gut funktioniert. Jetzt funktioniert das so nicht mehr, weil Xing einiges verändert hat. Ich habe irgendwie so 3000 oder 5000 Xing Kontakte … Ja, ja, ja, ja, damals, wobei, solange ist das noch gar nicht her, das war. Ich habe angefangen Dezember 2014, also offiziell Anfang 2015, so lange ist das nicht.

00:21:07
Luna: Wirklich gar nicht lange her, ach krass, das würde mich mal interessieren, aber im Prinzip funktioniert es doch immer gleich. Oder was würdest du sagen? Verkaufen funktioniert immer gleich. Die Plattformen ändern sich und die Medien. Aber im Prinzip verkaufen ist doch immer dasselbe.

00:21:24
Anja: Ja, würde ich auf jeden Fall unterschreiben. Es ist die Frage, mit wie viel Druck du rein gehst, und ich hab damals mal sehr, zwei sehr gute Sprüche gehört. Der eine Spruch war, du verlierst keine Kunden und Kunden an die Konkurrenz, sondern du verlierst Kunden und Kunden an die eigene Unbekanntheit. Das was dran. Und dann habe ich den Spruch noch gehört, Leute wollen nichts verkauft kriegen, sie wollen Dinge finden. Ja, und das fand ich auch sehr gut, und der dritte war drei. Und dann, ne Autorität kommt von Autor, und das war für mich auch so. Okay, alles klar, schreibe ich, ein Buch, habe ich verstanden, und so ist das alles entstanden. Ja, klar, also durch durch meine Bücher, also mit meinem ersten Verlagsbuch. Das habe ich sofort in den Umsätzen gemerkt. Also das Buch an sich hat mir nicht so viel Umsatz beschert, das Buch selber in Verkaufszahlen. Die Verkaufszahlen waren ganz gut, aber was danach an Anfragen kam, war gigantisch. Also gerade in diesem Bereich, wo du ja wirklich Autorität brauchst – weil ich hab ja Executive Coachings gemacht – da ist ein Buch Gold wert. Aber ansonsten stimme ich dir zu: Die Mechanismen sind überall gleich. Also, ich launche ein Buch genauso wie ich, ein Online Kurs launche.

Damit bin ich aber auch bei einer Frage für dich, weil du launchst ja ausschließlich über Instagram! Ich verkaufe den größten Teil meiner online Kurse inzwischen – durch Corona hab ich umgestellt – über meine Newsletter Liste. Das machst du ja nicht. Du machst ja wirklich alles über Instagram, was ich immer ganz fasziniert beobachte und immer genau gucke, wie macht sie das jetzt? Was ist der Mechanismus? Wohin geht sie? Magst du uns mal einmal in diese Instagram Welt reinholen?

00:23:29
Luna: Voll gerne! Also auch hier als kleiner Disclaimer. Es gibt nicht den einen richtigen Weg zum Launchen. Ich weiß, dass viele immer so nach dem heiligen Gral suchen. Und Newsletter sind einfach lässig und richtig gut und möchte ich auch immer wieder machen. Aber irgendwie läuft es dann immer auf Insta so automatisch gut, dass ich es ehrlicherweise auch vergesse.

00:23:54
Anja: Auch wenn’s läuft, also weil letztendlich Erfolg ist richtig, oder?

00:24:01
Luna: Ja. Ich kann ja mal erzählen, wie ich es Momentan mache. Ich entwickle gerade ein neues Produkt, und jetzt gerade ist es für mich am aller interessantesten, dass ich über Wochen hinweg, genauso sicherstelle, dass meine Community mitbekommt, dass ein neues Produkt kommen wird. Also ich versuche, sozusagen den Namen des neuen Produkts in die Köpfe meiner potenziellen Kundinnen einzustempeln, damit sie, wenn es dann irgendwann so weit ist, nicht das erste mal davon gehört haben, sondern eben schon über Monate darauf vorbereitet worden sind.

Zum Beispiel schneit es bei uns gerade. Wenn wir jetzt dieses Bild mal nehmen, möchte ich nicht nur, dass sie mein Produkt, also den Schneefall, beobachten, sondern ich will, dass sie einen Schneemann bauen. Ich will, dass sie mitmachen.

Dazu fordere ich sie zum Beispiel auf, Testkundinnen zu werden von diesem Produkt. Oder ich fordere sie dazu auf, meine Salespage mit mir zu korrigieren. Oder zu schauen, was fehlt da noch? Was würde ihnen noch fehlen, um zu kaufen. Also ich mache ganz, ganz viel, damit meine potenziellen Kundinnen mit meinem Produkt spielen, ohne dass ich sie in irgendeinen Verkaufsdruck bringe. Also, auf eine spielerische Art und Weise versuche ich, sie sehr, sehr nah an mein Produkt zu bringen, und hier ist es eine absolute oberste Regel, dass die niemals das Gefühl haben, dass die jetzt in eine Bedingung kommen, also nur, wenn du dann kaufst, darfst du mit mir diesen Schneemann bauen.

Das darf auf gar keinen Fall aufkommen.

Und das mache ich durch, wie ich gerade sagte, Testkunden, Sales Page bewerten oder auch sowas wie einen Namen finden für das Produkt, dass ich das so auswählen lasse. Und was ich jetzt auch die ganze Zeit mache, neben diesem interaktiven Dingen, ist, dass ich regelmäßig zeige, dass ich gerade das Produkt optimiere. Dass ich ein neues Workbook mache. Das zeige ich dann einfach. Das mache ich alles neben meinem normalen Content. Das darf natürlich nicht die Normalität werden, weil dann steht die Community nicht mehr im Vordergrund, sondern dann steht die ganze Zeit das Produkt im Vordergrund: Das ist Scheiße. Community first. Das ist das aller aller Wichtigste.

Das heißt, was ich zwischendurch immer mache, du wahrscheinlich auch kennst, sind meine Reels und meine Mehrwertposts. Die schneide ich natürlich zu, momentan auf das Thema, wie man ein gutes Produkt entwickelt, weil das ist das nächsten Kurs. Also darauf achte ich natürlich auch genau.

Und ja, wenn ich dann meine, dass diese Phase langsam abgeschlossen ist und möglichst viele Leute von meinem zukünftigen Produkt mitbekommen haben, dann wird der Trichter enger, unser Funnel wird dann so ein bisschen enger, und dann schaue ich, okay, kann ich jetzt sagen: Im April beginnt der Launch und der geht bis zum 10. April. Dann plane ich, soweit es geht. Ich muss aber auch wirklich ehrlich sagen, ich bin nicht die Type, die jetzt für die nächsten drei Monate den ganzen Content vorgeplant hat. Ich bin da wirklich extrem locker geworden. Das liegt aber auch daran, dass ich einfach fünf Jahre Erfahrung habe.

00:28:14
Anja: Ja, das macht viel aus, klar.

00:28:17
Luna: Das macht wirklich viel aus. Ich habe da einfach ein gutes Gefühl. Dann beginne, ich am ersten Launch-Tag mit nem großen Knall. Das heißt, ich mache da ein Live, da eröffne ich und erzähle den Leuten alles über das Produkt. Dann können die Leute Fragen stellen. Wichtig ist hier, dass ich schon vier, fünf Tage vorher den Countdown zu diesem Launch-Event immer wieder teile. Und ich weiß jetzt, was die meisten Hörerinnen wahrscheinlich denken: so, Boah, nervt das nicht voll krass! Nein, das nervt nicht, weil dein Produkt ist supergeil, und du möchtest wirklich sicherstellen, dass du jeden Tag Informationen dazu teilst.

00:29:20
Anja: Zwischendurch, machst du auch Lives, also Events? Das machen ja viele ich, unter anderem auch, z.B. über ein Webinar, also eben dann nicht auf Insta. Machst du das alles über Insta? Holst du dir nicht die E-Mailadressen ab?

00:29:43
Luna: Nee, also, ich mach das wirklich hauptsächlich über Insta. Wenn ich Kapazität habe, mache ich auch mal ein Webinar. Aber ich bin ehrlich, die meisten, die im Webinar sitzen, haben sich auch schon das lange Event auf Insta angeguckt, und es ist einfach, das wäre jetzt quasi einfach nur ein weiterer, ein weiteres Live, das sie sich angucken. Also ich habe auch eine Verkaufs-E-Mail. Ich habe ja auch einen Newsletter. Ich sag da auch Bescheid, und ich sage auch meistens im Podcast Bescheid. Aber es ist auch schon mal vorgekommen, dass ich das nicht gemacht habe, und es hat jetzt nicht wirklich was mit den Zahlen gemacht. Aber also, ich sag mal so: mein ideales Future-Ich würde auf jeden Fall noch viel mehr über Newsletter machen. Da liegen auf jeden Fall noch ein paar paar Schneebälle rum, die ich aufsammeln könnte.

00:30:46
Anja: Ich finde das echt krass. Also, ich mache auch relativ viel bei Insta, aber ich hab das in der letzten Zeit tatsächlich runtergefahren, weil ich merke: bei mir liegt es wirklich in der Liste. Bei mir liegt das Potenzial in der Newsletterliste. Es kommen aber auch immer mal wieder Leute über Insta direkt und kaufen direkt. Wo ich dann auch denke, ja, da scheint irgendwie was dran zu sein.

00:31:19
Luna: Ja, ich glaube, dass es oft so ist. Ich kriege das auf jeden Fall mit, dass sich Leute so so verknallen in meinen Content … Das läuft dann meistens so ab. Die finden mich über meine Werbeanzeigen für mein Freebie und dann kommen die auf mein Profil, schauen sich halt alles an. Da kriegen sie ja auch richtig geile Tipps und Infos und so … Dann hören sie meinen Podcast durch, also die binchen einfach meinen kompletten Content, und dann schreiben sie mir, ich will was bei dir kaufen. Was hast du gerade? Ich glaube, das würde nur über einen Newsletter nicht funktionieren. Die Leute brauchen, dieses 3D Gefühl von dir. Ja, also, die brauchen die Stimme von dir im Podcast und dann am besten noch so ein paar Reeles, die sie sich angucken können, und dann haben sie dieses rundum Paket. Was du im Newsletter über Jahre aufbaust. Ich kann mir vorstellen, dass es ein bisschen daran liegt.

00:32:27
Anja: Ja, kann sein, wobei, da gibt es dann ja auch das Gegenbeispiel, den Walter Epp, den Schreibsuchti … Wobei, der macht Youtube … Da kann man ihn dann auch sehen. Aber der ist gar nicht auf Social Media und verkauft nur über seinen Newsletter. Und er schreibt jeden Tag Newsletter, was ich ja auch sehr krass finde. Aber ja, es funktioniert halt auch wunderbar. Vielleicht ist es auch so, wie du diesen öffentlichen Raum betrittst, und in jedem öffentlichen Raum sind genug Menschen, die gerade auch diesen öffentlichen Raum gut finden. Vielleicht ist es das.

00:33:03
Luna: Ja, absolut! Ich glaube auch, dass es viele Menschen gibt, die gerade sowieso kurz davor stehen, etwas kaufen zu wollen, und wenn die dann deinen Newsletter abonnieren, und der ist einfach richtig und onpoint, und die kriegen da richtig geile Infos, und dann schreibst du das auch noch auf deine Weise, und die kriegen so ein richtiges, ja freundschaftliches Gefühl für dich und schauen sich dann noch ein YouTube Video von dir an. Warum dann nicht direkt einen Kurs von dir kaufen?

00:33:33
Anja: Ja, klar vor allen Dingen, wenn es ums Schreiben geht, also er verkauft hauptsächlich Schreibsachen, dann ist es auch genau dieses Element, das immer wieder vorkommt. Aber wir schweifen ab. Wir waren bei deinem Big Bang, den du machst am Anfang zum Start deines Launches, und den machst du auf Instagram, und wie geht’s dann weiter?

00:34:01
Luna: Genau. Dann die nächsten Tage, habe ich vielleicht so zehn Leute, die gekauft haben und schon im Kurs sind. Die frage ich dann immer, ist es okay, wenn ich dich in der Story vorstelle, als meine neue Kundin. Das ist ein wahnsinnig dicker Verkaufshebel. Denn niemand will die erste auf der Party sein. Die Leute wollen das Gefühl haben, okay, da stehen schon andere mit Bier in der Küche, und ich kann jetzt auch an den Kühlschrank. Und genau das zeige ich dir dann in meiner Story so sukzessive, innerhalb von ein paar Tagen. Die Leute kriegen so ein kleines bisschen Fomo.

00:34:52
Anja: Fomo? Kannst Du das nochmal erklären?

00:34:53
Luna: Kurz ja, das ist der „Fear of missing out“, also diese Sucht dabei sein zu wollen bei der Party (Die Angst etwas zu verpassen). Um auch hier offen und transparent zu kommunizieren, das ist eine Art von Druck, den ich auf meine Community ausübe. Aber es ist kein „Wenn du das jetzt nicht kaufst, dann bist du n Looser“. Also es gibt viele Abstufungen hier, und ich nutze das sehr, sehr gerne. Weil ich auch finde, man identifiziert sich ja auch irgendwie mit den Leuten und schaut, wer ist denn da schon dabei.

Was ich dann wirklich versuche in dieser Woche ist, Content für mein Produkt zu zeigen durch die unterschiedlichsten Medien, die mir Instagram bietet. Also zum Beispiel mache ich eigentlich inzwischen immer Reels von meinem Produkt. Also, es ist eigentlich ein richtig schlechtes Reel, weil es ist gar nicht das, was es machen soll. Aber für die 10 Prozent, die kaufen wollen, ist es mega wichtig, weil sie sehen den Mitgliederbereich, sie sehen die Workbooks … Also quasi alles, was den Kurs so ausmacht, kriegen sie so mit.

Dann kriege ich natürlich im Laufe dieser Woche immer wieder Fragen von meinen potenziellen Kundinnen. Und auf diese Fragen warte ich wirklich Anja, weil die nehme ich dann, und da mache ich dann alles draus. Da mache ich Storys draus, da mache ich den eigenen Post draus, weil ich weiß, wenn mir eine diese Frage stellt, dann haben ganz, ganz viele andere diese Frage auch, und daraus mache ich dann wiederum Content.

Das würdest du im Newsletter genauso machen. Und dann, was ich noch mache, was auch ganz, ganz wichtig ist, ist, wirklich täglich die Inhalte vom Kurs zu zeigen, auf unterschiedlichste Weise, indem ich Reels poste. Indem ich wirklich nochmal in der Story das Produkt zeige, nochmal auf den Link hinweise, einen Screenshot mache etc …

Ich zeige immer von Anfang an meinen Preis. Bei mir gibt es den nicht ganz klein am Ende. Sondern das mache ich auch ganz, ganz transparent, weil ich will auch mit Leuten arbeiten, die transparent arbeiten und offen und ehrlich arbeiten.

Und was ich mache, ist ein Countdown: ihr könnt noch sieben Tage kaufen, noch sechs Tage, fünf Tage und so weiter.

Und was ich mache: Ich gehe jeden Tag live. Weil jeden Tag entscheiden sich Leute nicht nur für das Produkt, sondern die entscheiden sich auch für mich, und die braucht dieses Gefühl: Okay, die Luna ist ein Mensch, das ist nicht irgendso eine Instagram-Kaffeekanne, sondern die ist ein Mensch. Mit der kann ich reden, die ist da. Das brauchen die Leute einfach auch, um sich für das Produkt zu entscheiden. Ich muss aber auch sagen, hier kommt es auch nochmal drauf an, wenn es ein hochpreisiges Produkt ist, wie mein Mindfull-Seller für über 2000 €, dann ist da viel, viel mehr Effort, als wenn es ein Workshop ist für 500 €.

00:38:41
Anja: Mhm ja klar, okay, aber im Grunde sind das ja die Zutaten, die jeder gute Launch hat. Du hast sie in Anführungszeichen nur auf Instagram projiziert und ziehst das halt auch wirklich durch. Das ist ja auch oft ein Thema, was ich bei vielen Leuten sehe: die haben ein gutes Produkt, und die fangen mit Marketing an, egal in welcher Form und ziehen dann nicht durch. Hast du da einen Tipp, warum? Warum ziehst du durch?

00:39:19
Luna: Ja, das ist eine gute Frage … Man muss sich selber einen Vertrauensvorschuss geben, wenn man die ersten Male launcht. Also man muss sich selber glauben, dass man das schafft, obwohl man das ja noch nie geschafft hat. Das ist total schwierig, und ich verstehe auch, warum das ganz viele deswegen nicht durchziehen, weil sie auf halber Strecke dann auf einmal denken, ich verausgabe mich hier, die ganze Welt guckt mir bei Instagram zu, und ich habe immer noch nichts verkauft. Ich höre jetzt einfach auf, ich breche ab.

Also, ich muss sagen, ich habe die ersten zwei Jahre so gut wie gar nicht verkauft. Ich habe auch richtig viel geheult und war wirklich am Ende. Und dann musste ich mir aber auch eingestehen, dass ich mich immer versteckt habe. Also, ich hab dann so auf was was gepostet, und dann habe ich es auf dem allerletzten Slide vom Post das Produkt angekündigt. Und das war dann der Launch: lächerlich … Das war auch so ein Punkt in meiner Karriere, wo ich dann wusste, okay, du musst jetzt. Der nächste Monat muss halt laufen, sonst muss ich wieder in einen normalen Job, und dann hab ich nochmal geguckt, okay, ähm, was möchte ich denn eigentlich für ein Produkt anbieten, mit dem ich mich auch wohl fühle?

Denn ich habe mich ganz viel umgeschaut und bei den anderen gesehen, die machen super fette Online Kurse, und die machen heftige Workshops, und ich muss das jetzt natürlich auch machen, weil alle machen das. Dabei war ich eigentlich noch ganz am Anfang, und der Anfang beginnt eigentlich immer mit eins zu eins.

Meine Meinung, das ist das, was ich den Leuten beibringen, und dann habe ich wirklich noch mal auf Anfang geschaltet und gesagt, okay, ich gehe jetzt erst noch nochmal zurück und biete wirklich nur eins zu eins Coachings an. Dafür habe ich dann gelauncht, und damit habe ich mich dann auch wohlgefühlt, und das hat dann auch gut funktioniert, weil ich dann auch dran geblieben bin. Weil mein Wording on point war, weil viele Leute auch darauf gewartet haben, dass ich mal endlich richtig launche und nicht nur so versteckt. Ja, und so habe ich mir dann sukzessive selber bewiesen, dass es funktioniert. Und auch da hatte ich 0€ Monat. Also, ich habe auch da mal nichts verkauft. Aber ich wusste ja, okay, es hat schon mal funktioniert, und es liegt nur daran, dass ich gut genug launche. Also, ich muss dann, wenn ich ich nicht gut verkaufe, vielleicht nochmal Dinge anders machen. Aber es liegt nicht daran, dass ich ein schlechter Mensch bin oder so. Man muss halt leider an sich glauben, auch wenn man es eigentlich nicht tut in dem Moment … Und ja, das ist sehr schwierig, aber es lohnt sich mit der Zeit.

00:42:31
Anja: Ja, da sagst Du was! Ich kenne das ja auch. Ich kenne das sowohl aus dem aus dem Führungskräftebereich. Ich habe angefangen mit Seminaren für Führungskräfte, so maximal 15 Leute und eins zu eins Coaching. Das waren so meine zwei Standbeine. Ich habe auch zwischendurch nichts verkauft und habe zwischendurch nur drei Anmeldungen gehabt. Ich habe dann alle möglichen Freundinnen und Freunde angestachelt nach dem Motto: Pass auf, du musst jetzt in mein Seminar kommen. Ich kann da nicht nur drei Leute sitzen haben. Und dann wieder als ich umgestellt habe auf Online Business … Ich hab halt den Vorteil, ich hab echt ne wahnsinnig große Fresse habe und denke immer: ich kriege das schon hin, dann fliege ich einmal so richtig hin, und ich stehe aber wieder auf, weil ich dann weiß: Ach so, ja, okay, das muss ich dann wohl noch mal anders machen. Ich hab auch schon Lesungen gehalten mit zwei Leuten an der Bar, weil wir den Raum nicht voll gekriegt haben: Es ist alles schon da gewesen. Aber wenn du das einmal gemacht hast und einmal merkst, dass du nur über diesen Punkt einmal weg gehen musst, dann weißt du, es geht.

00:43:56
Luna: Ich bin fast explodiert, weil ich die ganze Zeit so am Nicken bin. Das ist halt genau das Mindset. Ich hasse dieses Wort. Aber das ist es leider, was man braucht. Denn es gibt nicht den linearen Weg zum Erfolg. Ja, ich mach jetzt den Online Kurs bei der XY und danach bin ich reich oder bei der Luna, und dann klappt das … Man muss damit umgehen, dass es wieder Rückschläge gibt, und an der Stelle halt nicht aufzuhören, ist halt die große große Kunst und auch, was du gerade meintest: Dann hole ich mir halt meine Freundinnen rein und sage, du musst jetzt in meinem Kurs sitzen. Bitte tu mir den Gefallen! Weißt du, wie viele Test-Kundinnen ich gesucht habe am Anfang? Ich habe keine gefunden! Dann habe ich alle meine Freundinnen gefragt: Kennt ihr irgendwen der im Social Media Bereich arbeitet? Ich muss Interviews führen … Ich habe alles, alles dafür getan, um irgendwie meinen Traum näher zu kommen.

Und wenn ich dann höre, so, ja, also, ich habe jetzt einmal bei Instagram Test-Kundinnen gesucht, das hat nicht geklappt. Ich glaube, das geht nicht. Dann denke ich mir, so, pass mal auf, nimm jetzt mal die Beine in die Hand! Hast du wirklich schon alles dafür getan, um deinen Traum näher zu kommen? Ich rede nicht davon, dass man sich verausgaben muss, dass man am Ende nichts mehr zu fressen im Kühlschrank hat. Aber so: Hast du wirklich alles dafür getan, und das nicht persönlich zu nehmen, sondern das als Hürde zu nehmen, die man halt nehmen muss? Und da hat mein Freund mich immer sehr motiviert, vor allem in der Anfangszeit. Der hatte so einen ganz, ganz tollen Spruch, den ich auch immer an meine Kundinnen weitergebe, und zwar, wenn ich halt dachte, okay, es geht hier nicht mehr weiter, ich habe irgendwie nicht verkauft, hat er immer zu mir gesagt: Luna, das ist der Punkt, wo die anderen aufhören, aber du machst weiter! Und zu wissen, okay, dieser Misserfolg gerade, der ist ein Teil meines Erfolgs. Das ist wichtig.

00:45:59
Anja: Ja, da sagst du was. Ich kriege immer eine Hasskappe, oder ich muss mir auch selber immer so ein bisschen den Hals kotzen, wenn ich den Spruch höre: Marketing ist ein Marathon. Und ich sage ihn auch immer wieder, es hilft nichts: Marketing ist ein Marathon, und du musst da immer wieder ran. Ich mag auch dieses Bild sehr gerne, wenn Kinder laufen lernen: Die fallen 100000 Mal, ich weiß nicht, wie oft sie hinfallen. Die sagen auch nicht, nach dem dritten Mal Hinfallen: Ach ja, nee, laufen ist nichts für mich! Ich bleibe hier auf dem Boden liegen. Aber Achtung: nimmt keine Kredite auf! Das ist die Grenze gerade zu dieser ZDf Magazin Royal Geschichte, zu diesem Lambo-Spackos. Da hört es auf. Was Du ja auch sehr gut machst, immer zu sagen, okay, du musst schon ran, aber diese Grenze ist fließend. Pass auf, dass dein Leben funktioniert und aber trotzdem sieht man zu, dass du schnelle Füße machst.

00:47:20
Luna: Ja.

00:47:21
Anja: Und das ist halt so schwer, auch in die Köpfe zu kriegen, und mir tut es auch manchmal so leid. Ich hab zwischendurch mal Leute, die wirklich ranklotzen, ein Jahr lang, und dann so ganz marginale Erfolge sehen, die dann sagen: „Bringt nix. Ich habe gerade mal 100 Leute in der in der Newsletter Liste“. Ja, aber du hast diese 100 !!!!! Leute, und darauf kannst du aufbauen. Also nach meinem ersten Jahr, wie gesagt, das zweite Jahr, habe ich viel geheult, hatte ich nicht so viele … Also, das scheint auch so ein Rythmus zu sein, und so nach fünf Jahre scheint auch so ein Punkt zu sein, dann fängt es an zu laufen.

00:47:58
Luna: Glaube ich auch. Also ich sag auch immer zu den Leuten, wenn die zu mir sagen, ja, ich habe aber erst 150 Follower, sage ich: Stell Dir jetzt ein Raum vor, und da sind 150 Leute. Holy Shit: Ich würder mir in die Hose kacken! Weißt Du viel das ist? Mann, das sind 150 Leute, wie krass!

00:48:16
Anja: Das vergisst man so schnell, gerade auf Social Media. Erzähl mir nochmal was über deine Reels. Wir schweifen immer wieder ab, weil es passt einfach auch so gut zum Thema. Erzähl mir nochmal was über deine Reels. Ich habe ja zwischendurch auch mal Reels gemacht, und ich bin im letzten Jahr so ein bisschen übers Ziel hinausgeschossen. Sag ich mal, was Reels anbelangt. Deine Reels sind so on Point und so entertaining. Wie bist du überhaupt auf diese Idee gekommen, es so zu machen, und wie gehst du daran?

00:48:52
Luna: Ja, auch eine super coole Frage, weil ich habe wirklich gefühlt Jahre gebraucht, um Reels für mich zu entdecken und zu ownen. Ich finde diese ganzen Blaupausen bei Insta Reels, dieses man sagt nach, was in dem Audio vorkommt, meistens ziemlich crinch und ziemlich unpassend. Eine Kopie ist halt immer eine Kopie. Es gibt auf jeden Fall auch Leute, die machen das super, und die nutzen die Blaupausen sehr, sehr gut für sich. Ich als Instagram Mensch, als Instagram Coach muss aber ja gucken: Okay, was kann ich denn auch meinen Kundinnen beibringen, wo ich auch hinter stehen kann?

Und ich kann halt nicht hinter diesem auch bedeutungsschwangeren, pseudo bedeutungsschwangeren Reals stehen, wo man irgendwie sich filmt und dann steht da irgendein Tipp vorne auf dem Reel, der gar nix bringt. Also, das ist halt irgendwie gar nicht meins, und deswegen habe ich wirklich sehr, sehr lange gebraucht, bis ich so Meins gefunden habe.

Irgendwie habe ich dann einfach angefangen, mich an meinen Laptop zu setzen und so typische Situationen, die meine Kundinnen haben oder die auch ich in der Vergangenheit hatte, runterzuschreiben, als wäre es so ein Kurzfilm, als wäre es so ein kurzer Dialog im Fernsehen oder als wäre es so ein Sketch oder so. Und ich konnte nicht mehr aufhören. Das ist eins der schönsten, kreativsten flowigsten Arbeiten, die ich jemals erlebt habe. Ich würde sogar sagen, ich hatte noch nie so einen Flow wie in den Momenten wenn ich Reels skripte.

Ich gucke dann, was habe ich erlebt, und was haben meine Kundinnen so erlebt. Grundsätzlich arbeite ich bei meinen Content immer mit Pain-Points. Also mit Hürden, die meine Kund*innen davon abhält, ein Ziel zu erreichen. Sagen wir, bei mir wäre das zum Beispiel. Meine Kundinn traut sich nicht, Storys zu drehen, weil sie Angst hat, was ihre Nachbarin sagt.

So, das ist jetzt der Pain-Point, den schreibe ich mir auf. Dann stelle ich mir einen inneren Dialog vor, den meine Kunden mit sich selbst führt. Dabei habe ich einfach mal in meinem inneren Schweinehund zugehört.

Der sagte „Ja, ach komm, ich drehe jetzt mal das Reel“, und dann folge ich einfach diesen Gedanken. „Aber was ist, wenn die Brigitte das sieht? Oh nee, die hat auch letztens schon so komisch geguckt, als ich mit der Kaffee trinken war, und die hat auch auch so eine komische Frage gestellt …. ach, scheiß drauf, ich muss doch jetzt mal machen …“ Und dann folge ich einfach dieser inneren Stimme.

Oder ich skripte einen Dialog wirklich zwischen zwei Menschen. Also, ich hatte auch schon viele alte Bekannte die komische Fragen zu meiner Selbstständigkeit gestellt haben … Und ich muss halt feststellen, okay, meinen Kundinnen geht es ganz genauso, und wenn ich halt darüber was mache, dann ist das nicht nur sehr entertaining, anscheinend, und die Leute lachen wirklich Tränen, schreiben sie mir, sondern es trifft halt dieses Jahr.

Und es ist eben nicht: Ich habe mir drei Lambos gekauft und weil ich hab die neueste, beste Heißluftfriteuse. Ich bin echt der Wahnsinn, und ich gebe mit meinem Shit an. Sondern: das ist halt das Leben und das die Leute lieben das. Es ist so.

00:52:54
Anja: Schön ja, vor allen Dingen, was ich bei dir so wahnsinnig brillant finde, ist, dass dieser Pain-Point und das, was du sagen willst, was dein Produkt ja am Ende auch transportiert, trotzdem rauskommt. Für alle, die das lesen: Guckt euch Lunas Reels auf Instagram an! Es ist wahnsinnig gut! Ich hab gebrüllt vor Lachen, bei dem Reel: „Heißt du wirklich Luna?“ Genauso ist es auch, oder ? Dieses „Und davon kann man leben?“ Du glaubst gar nicht, wie oft ich höre „Du schreibst Bücher, und davon kann man leben?“ Darüber sollte ich wahrscheinlich in Reel machen. Wenn ich gefragt werde „Und was machst du beruflich“, sage ich ich bin Autorin, weil das am einfachsten ist, wenn ich diesen ganzen Instagram, Online Kurs Marketing Kram erzählen, würde, bin ich ja übermorgen noch nicht fertig. Deswegen sage ich „Ich bin Autorin“. Dann kommt:“Ach was, was schreibst du denn? Muss man dich kennen?“ Das ist die erste Frage. „Muss man dich kennen? Ich kenne dich gar nicht … Muss man Dich kennen?“ „Nee man muss mich nicht kennen. Ich schreibe Sachbücher?“ „Ja, ach, für welchen Verlag schreibst du denn?“ Wenn ich dann sage, okay, ich schreibe für den Droemer Knaur Verlag und für den Springer Gabler Verlag, dann werden sie schon ruhiger. Dann: „Ach so, dann, dann muss man dich ja wohl doch kennen.“ Darüber drehe ich gleich ein Reel: Schön, dass wir gesprochen haben, aber genauso ist es. Ich erlebe das auch immer wieder, wo ich dann denke, so sag mal, geht’s euch noch gut. Wenn du mir erzählst, keine Ahnung, ich arbeite, ich arbeite bei Airbus in der Fertigung, dann sage ich: Ach, und davon kann man leben? Das ist doch ziemlich übergriffig.

Dieses Reel ist aus dem Interview entstanden

00:54:39
Luna: Mega!

00:54:43
Anja: Oder oder auch so? Ach so, Luna ist das dein richtiger Name? Haben die nen Dachschaden? Es ist wirklich unglaublich, was man so erlebt, gerade wenn die Leute keine Ahnung haben oder auch schön ist, auch immer, wie viele Bücher hast du denn? Wie viele Bücher hast du denn geschrieben?

00:55:11
Luna: Kann ich gar nicht mehr zählen. Musst du dann antworten 😉

00:55:15
Anja: Ja, tu ich jetzt mittlerweile, weil ich tatsächlich nicht mehr so genau weiß, welche Bücher ich mit rein rechne und welche nicht. Das ist schon so.

00:55:31
Luna: Ja, ich höre auch gerne. Wenn ich wirklich ausführlich erzählt habe, was ich beruflich mache, kommt meistens die Frage: ah, Influencerin? Ich denke dann: Hast du mir nicht zugehört, was ich in den letzten zwei Minuten erzählt habe? Ich bin keine Influencerin. Ja, ich glaube, die Leute sind sehr unsicher, wenn sie von den neuen Berufen hören, und müssen das dann verknüpfen mit dem, was sie kennen, und das ist dann halt Influencerin …

00:55:59
Anja: Ja, das stimmt. Eines wollte ich dich noch fragen zum zum Thema Instagram und dieser ganzen Chat GPT Geschichte. Bist du da drin in dem Thema? Mir ist relativ klar, dass du wahrscheinlich sagst, das es dir nicht diese persönlichen Geschichten liefern kann, und dass man seine Post doch lieber bitte selber schreiben soll, oder?

00:57:13
Luna: Ich bin da nicht so drin. Aber ich lag letztens mit meinem Freund auf dem Sofa, und er meinte so, Luna, ich muss Dir was zeigen. Und dann hat er bei ChatGPT eingegeben: Schreibe eine Rede über Luna Dickmann und lobpreise sie für ihre Blumen oder so was, und da kam wirklich so eine super geile Rede raus. Wir haben wirklich gelacht, und ich dachte in dem Moment eigentlich nur, ich finde es total nice, das als vielleicht als Ergänzung zu nutzen. Als Grundlage, dass man da nochmal drüber geht und dann seine persönliche Note reinzubringen. Das geht aber nur, wenn man wirklich schon richtig gut im Copywriting ist. Ich glaube, für Leute wie dich und mich ist das eine gute ergänzende Sache. Aber für Anfängerinnen, also man muss ja Text und Copy Writing erstmal im ganzen verstehen können, um es dann im einzelnen auch bewerten zu können und modifizieren zu können.

00:58:21
Anja: Ja, auf jeden Fall. Ich glaube auch, dass der Bereich Sachbuch, aus dem ich komme, dass da ganz viel entfallen wird. Das ist ja jetzt noch keine gute Version, und was habe ich gerade bei Scobel gesehen habe, hat ChatGPT immer noch nicht Zugriff auf das gesamte Internet, sondern nur auf gefütterte Daten. Das heißt, das wird entsprechend gut werden, wenn es erstmal auf die ganzen Daten zugreifen kann. Und dann lernt es täglich in zehnfacher Geschwindigkeit. Das können wir uns so gar nicht vorstellen. Aber ich glaube schon, dass es immer noch Leute braucht, die entsprechende Vorgaben machen und auch die entsprechenden Erlebnisse da reingeben und diese Persönlichkeit in irgendeiner Form auch formen. Das musst du vorher können. Lass uns noch einmal mit Instagram schließen, und zwar, wenn du einen Tipp hättest, wo du sagst, hätte ich das am Anfang gewusst. Bei Instagram. Hast du so einen Tipp, den du mitgeben könntest.

00:59:49
Luna: Ja. Nur einen? Ich hab so viele.

00:59:50
Anja: Wir nehmen auch mehr, aber ich denke einer ist fair, weil ansonsten sollen die Leute dir ja auch folgen.

00:59:59
Luna: Absolut! Also, ich glaube, das allerwichtigste ist dieses Community. Und das man von vornherein anfängt die Community immer mit einzubeziehen. Also wenn ich zum Beispiel starte, morgens mit meinem Content und etwas poste, und mir schreibt vielleicht jemand zurück und sagt, ja, mir ist so was ähnliches passiert. Dann würde ich diese Nachricht nehmen und sie posten, natürlich vorher absprechen und fragen oder halt anonym posten. Das hört sich jetzt sehr banal an. Aber das ist der erste Schritt hin zu einem Dialog und weg von einem Monolog.

Ich sehe das bei ganz vielen, die so Erklärbär-mäßig bei Instagram unterwegs sind. Ich nenne das immer Zebrastreifen-Content: Leute über die Straße bringen … Wichtig ist aber, dass man wirklich guckt, okay, worauf reagieren meine Leute, und wie kann ich deren Reaktion wiederum in meinen Content mit einbeziehen? Weil das ist das, was diesen diesen Kitzel und diesen Sprudel irgendwie ausmacht bei Social Media, und warum Leute dann auch wirklich Spaß daran haben, dir zu folgen und dir zu schreiben.

Man sollte eine Atmosphäre schaffen und einen Raum öffnen, in dem Leute Lust haben, sich zu melden. Das ist so das eine und das andere ist, dass es wirklich darum geht, so guten Mehrwert rauszuhauen. Das macht man ja auch in Blogs und Podcasts, dass man Geld dafür nehmen müsste. Denn auch wenn vielleicht manche Hörerinnen jetzt gerade denken, ja, aber dann kaufen doch die Leute nicht mehr. Das ist ja so der typische Einwand. Content ersetzt niemals ein Coaching mit dir. Nee! Also, ein Post auf Instagram ersetzt niemals ein Coaching mit dir. Wo du wirklich auf die Probleme der Leute chronologisch und persönlich eingehst. Und so ein Post ist immer nur so ein Mini-Fenster, das du aufmachst. Also wirklich zu gucken, wo sind die Pain-Points, wo sind die Hürden meiner Kundinnen? Und daraus einen richtig guten Post machen, wo du die Leute auf die nächste Straßenseite bringst. Ich habe einen Post, den sieht man auch als allererstes auf meiner Instagramseite. Der ist oben angepinnt. Da geht’s um Hacks für kleine Accounts. Ich glaube, der ist ein Jahr alt, und der bringt mir immer noch Follower*innen. Deswegen nutzt eure Zeit, um richtig guten Mehrwert zu posten!

01:02:51
Anja: Hm, da sagst du, was. Ich hau ja auch Mehrwert raus ohne Ende. Aber das ist wirklich nur der Gruß aus der Küche, maximal die Vorspeise. Den Rest, den kriegen meine Leute in den Kursen beziehungsweise in Coachings. Finde ich total gut, dass du das nochmal sagst, weil das ist auch eine Frage, die ich ganz oft kriege. Erzähl nochmal bitte, wo man dich findet. Wie ist dann Instagram Account, damit die Leute, dir jetzt auch fleißig folgen?

01:03:49
Luna: Ihr findet mich unter @luna.dickmann, und wenn ihr mir folgt, dann könnt ihr mir ja auch mal kurzen Gruß hinterlassen. Ich schreibe auch immer zurück, und auch mal erzählen, wie ihr die Podcastfolge so fandet, interessiert mich.

01:04:04
Anja: Ja, das, das interessiert mich doch auch. Vielen dank, dass du so viel von deinem Wissen mit uns, mit mir geteilt hast, und vielen dank für dieses schöne Gespräch. Es hat mir wahnsinnig Freude gemacht.

01:04:21
Luna: Ja, das kann ich nur zurückgeben. An ja, ist ja richtig, richtig schön! Ich habe auch immer richtig Spaß, als Gästen dabei zu sein, um mein Wissen zu teilen. Sehr gerne!

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