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Über den Umgang mit Hatern, queere Randthemen und Marketing an sich

Über den Umgang mit Hatern, queere Randthemen und Marketing an sich

27. August 2023

Ein Interview mit Autor Marcus Paudler

Anja: … Wir kennen uns, das muss ich einmal dazu sagen, über meinen Kurs „Marketing für Autor:innen“.

Da hat der Marcus nämlich dran teilgenommen, und seitdem sind wir, im losen Kontakt. 

Und Marcus, startet jetzt gerade so richtig durch mit seinen Romanen (Hier findest Du Marcus und seine Bücher), und meine erste Frage ist:

Wie ist es überhaupt dazu gekommen? 

Wie bist du überhaupt zum Schreiben gekommen?

Marcus: Ja, das ist eigentlich ganz witzig. 

Es war nie geplant, dass ich mal in die Richtung geh, sondern ich habe vor vielen Jahren eigene Erfahrungen aufgeschrieben, nur für mich. 

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Das war wie so ein Tagebuch, und irgendwann wuchs dann so der Gedanke, diese Erfahrungen, die ich gemacht habe, nach außen zu geben.

So entstand mein erstes Buch (Hier gehts zum Buch).

Das hat aber viele Jahre gedauert. 

Also, ich habe in der Summe über zehn Jahre an dem ersten Buch geschrieben und anfangs auch nicht geplant, es nach draußen zu geben, sondern es nur für mich gemacht. 

Das war für mich wie eine Therapie, kann man sagen, dass ich meine ganzen Erfahrungen aufgeschrieben habe.

Und irgendwann kam aber der Wunsch, das war Weihnachten 2014, das weiß ich noch wie heute, mehr daraus zu machen. 

Das ist aber wieder eingeschlafen, und dann ging alles ganz schnell. 

Das war dann 2020. 

Tatsächlich wollte ich das dann nach draußen geben, und ich bin wirklich auch an die richtigen Leute geraten. 

Also, es haben sich dann Türen aufgemacht für mich, und ja, so entstand das dann, dass ich mein erstes Buch ziemlich blauäugig auf den Markt gegeben haben.

Anja: Du machst das ja auch im Selfpublishing. 

War das eine bewusste Entscheidung fürs Selfpublishing, oder war das auch in diesem Kontext „blauäugig sein“?

Warum hast du dich für Selfpublishing entschieden?

Marcus: Tatsächlich über mein Lektorat damals, mit dem ich zusammengearbeitet habe. 

Ich habe zwar Verlage angeschrieben damals, aber wenn ich jetzt zurückdenke, das war wirklich eher eine Katastrophe wie ich das gemacht habe. 

Ich kannte mich ja überhaupt nicht aus.

Und auch mit Selfpublishing habe ich mich überhaupt nicht ausgekannt.

Da hat mich dann eher das Lektorat auf diesen Weg gebracht und ich habe dann gesagt, okay, ich mach das, ich gebe das erst mal so nach draußen.

So ist es dann entstanden, dass ich mein erstes Buch über Amazon veröffentlicht habe.

Und auch da habe ich so einige Fehler gemacht …

Anja: Ach, das finde ich sehr sympathisch, dass du das sagst, dass du so viele Fehler gemacht hast.

So lernen wir ja letztendlich am meisten: durch Fehler. 

Wir lernen ja ganz wenig über die Sachen, die richtig sind.

Es heißt ja nicht umsonst „Trial and error“.

Erzähl mal: Was war so einer deiner klassischen Fehler, wo du sagst „Oh ja, das hätte ich mir auch direkt klemmen können.“

Marcus: Auf Amazon ein typischer Fehler ist, die ISBN-Nummer von Amazon zu nehmen, und somit wird man ja auch nicht gelistet. 

Denn du brauchst ja eine Deutsche ISBN-Nummer.

Ich hab mir halt gedacht „Okay, das kann ich mir sparen, das Geld“.

Aber: großer Fehler! 

Also, das war so eigentlich der größte Fehler, den ich gemacht habe am Anfang.

Anja: Ah, ja, okay, guck mal das! 

Das hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm, dass diese Amazon ISBN-Nummer, dass man dann nicht im Deutschen Buchverzeichnis gelistet ist.

Marcus: Nee, ist man nicht! 

Ich habe mich so geärgert, weil du kannst es ja auch im Nachhinein nicht ändern.

Wenn Du es ändern willst, musst du halt eine neue Auflage machen.

Dann musst du dein Buch komplett neu auflegen, um da die es zu ändern.

Also habe das jetzt erstmal beim ersten Buch so gelassen. 

Vielleicht kommt irgendwann die zweite Auflage, wo ich sage, ich gehe dann nochmal ein bisschen in die Tiefe und veränder noch ein bisschen die Geschichte, aber das weiß ich noch nicht. 

Also das steht noch in den Sternen. 

Jetzt ist erst mal wichtig für mich, dass Mitte September mein drittes Buch erscheint.

Marketing Workbook "In 7 Schritten von unbekannt zu ausgebucht"

Anja: Cool, das wusste ich gar nicht. 

Guck mal, dann passt das ja genau mit unserem Interview, dass jetzt demnächst Dein drittes Buch erscheint.

Also an alle: dann schon mal auf www.marcuspaudler.de gehen und auch bei Amazon Ausschau halten. 

Ich komme nochmal auf diese Amazon ISBN zurück. 

Ich wusste das gar nicht, weil ich gebe meine Bücher entweder ausschließlich über Amazon oder eben über Books on Demand raus.

Auf Books on Demand hast Du automatisch ne Deutsche ISBN. 

Deswegen wusste ich das gar nicht. 

Vielen Dank schon mal für die Info. 

Man lernt ja nicht aus. 

Ich wollte aber noch auf was ganz anderes hier hinaus: warum wir heute eigentlich sprechen. 

Also natürlich sprechen wir auch immer übers Schreiben, und wir sprechen ja auch immer mal wieder über Romane. 

Aber es geht natürlich auch hauptsächlich ums Marketing, weil, wenn du sagst, du bist blauäugig ans Schreiben rangegangen, wie ging es dir denn überhaupt mit Marketing? (Mehr zum Thema „Grundlagen Onlinemarketing„)

Marcus: Oh, das war am Anfang wirklich katastrophal. 

Also, ich habe auch da sehr viele Fehler gemacht, weil man denkt ja dann nachher, gut, ich gebe jetzt mein Buch nach außen, und hier bin ich, und jetzt kommt man zu mir. 

Aber so läuft es halt überhaupt nicht, und das stellt man halt sehr, sehr schnell fest. 

Und rückblickend habe ich wirklich alle Fehler gemacht, die man eigentlich machen kann. 

Ja, ist es wirklich so, und das habe ich aber auch tatsächlich dann alles in deinem Kurs gelernt, wo ich wirklich unwahrscheinlich dankbar dafür bin, dass ich da über dich gestolpert bin.

Zum Beispiel im Bereich „Presse und Pressearbeit“ … 

Man denkt, halt dann so, ja, ich schreibe jetzt mal die Presse an und auch Journalisten und so weiter und die freuen sich.

Aber die bekommen, wie du es auch in deinem Kurs sagst, so viele Anfragen …

Wenn Du halt standardmäßig Infos rausschickst und nicht auf die Personen eingehst oder die Unternehmen, die du jetzt anschreibst, hast du halt Null Chancen. 

Ich habe teilweise 40, 50 Anfragen rausgeschickt, und vielleicht kam eine oder zwei zurück bekommen. Wenn überhaupt. 

Das war ein großer Lernprozess für mich.

Mich intensiver darauf vorzubereiten. 

Da hat mir schon wirklich sehr Dein Kurs geholfen.

Anja: Ah, ja, prima! Das freut mich, dass das auf jeden Fall schon mal gut zu hören, dass der Part über Pressearbeit dich da sehr weit nach vorne gebracht hat. 

Ich weiß aber auch, dass du deine Homepage komplett über den Kurs aufgebaut hast und da auch dann gesagt hast, das hat mir richtig, richtig, richtig viel gebracht, da auch mal zu gucken, so wie baue ich überhaupt richtig eine Homepage auf.

Das ist ja für viele Menschen, nicht nur für Autorinnen und Autoren, sondern für alle Selbstständigen, oft ein Buch mit sieben Siegeln. 

Was war für dich so der Punkt, wo du gesagt hast: Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mir vielleicht einiges ersparen können!

Marcus: Ja, ja, das stimmt, gerade das Thema „Homepage“ war für mich absolut wichtig. 

Ich hab vor dem Kurs, bestimmt ein halbes Jahr vorher, mit meiner Homepage angefangen.

Ich hab mich halt im Internet so ein bisschen schlau gemacht und angefangen zu basteln.

Das ist total in die Hose gegangen.

Ich habe so viel Zeit da rein investiert, und irgendwann habe ich auch die Lust daran verloren, weil nix ging.

Dann habe ich aber gesehen, dass du in deinem Kurs das auch anbietest, und das war für mich wirklich super.

Weil ich damit dann so schnell meine Homepage erstellen konnte. 

Ich bin jetzt auch keiner, der sich wirklich so mit dieser ganzen Technik und mit dem ganzen Hintergrundwissen so auskennt, aber gerade wenn ich jetzt auf meiner Homepage was bastel, auch im Moment, dass macht mittlerweile wirklich richtig Spaß! 

Ich habe mich da so rein gefuchst und ohne deinen Kurs hätte ich das nicht geschafft. 

Definitiv nicht! Also da wäre diese Homepage, so wie sie jetzt ist, nicht entstanden.

Anja: Ja, ach, Mensch, freut mich, freut mich natürlich total. 

Wie ist das eigentlich? Bloggst du eigentlich auch auf deiner Homepage? Wenn ja, was? Und wenn nein, warum nicht?

Marcus: Oh Gott, ja, das ist ein Thema …

Wir haben ja schon mal drüber geschrieben. 

Bloggen tue ich im Moment noch nicht. 

Ich sag mal so, ich nehme mir gerade nicht die Zeit dafür. 

Ich lese natürlich immer in deinen Beiträgen, die du auch postest, auf Instagram (Zu Anjas Instagram Account) und so, warum Bloggen super ist. 

Ich lese mir das auch immer durch, aber noch bin ich nicht an dem Punkt, wo ich sage, ich fange jetzt das Bloggen an.

Das darf alles zu seiner Zeit kommen. 

Da war mir jetzt mein Podcast erst mal wichtiger, wo ich sage, da investiere ich jetzt Zeit rein. 

Aber ein Blog steht bei mir auf der Agenda.

Und aber wenn der Tag X kommt, dann mache ich das.

Anja: Ja: Ach also, wie gesagt, ich finde alles gar nicht so dramatisch, weil, wie gesagt, du machst ja deinen Podcast.

Und ich sag mal, ob du jetzt Content zuerst mit einem Podcast raus gibst oder zuerst mit einem Blog: Das kommt natürlich immer darauf an, worauf man selber auch Lust hat.

Und ein Podcast hat ja einen ähnlichen Effekt wie ein Blog.

Es ist natürlich einfacher, wenn du deine Sachen sowieso runter schreibst zu bloggen. 

Denn dann kannst du das auch gleich in Blogartikel packen.

Auch die Interviews. 

Meine Podcast-Interviews kommen ja auch immer transkribiert in meinem Blog. 

Nur mal so als Tipp: So kannst du zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. 

Warum hast du dich zuerst für Podcasts entschieden? Was war dir da näher? 

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Marcus: Das ist jetzt wirklich eine gute Frage. 

Aber ich glaube, es lag daran, dass ich auf Instagram Post gemacht habe, und hab dann so Texte drunter geschrieben und hab irgendwann aber gedacht: Okay, ich habe eigentlich so viel zu sagen, aber das liest ja kaum einer durch auf Instagram …

Oder so: Die Wenigsten lesen da lange Texte, weil es geht ja meist nur um Bilder.

So entstand der Gedanke: Dann rede ich halt drüber.

Dann hab mich hingesetzt und mir wirklich alles von der Pike auf zusammen gesucht. 

Ich habe so viele Tutorials angeschaut und mich da rein gefuchst in dieses Thema.

Dann habe ich gedacht, okay, dann reden wir erstmal drüber. 

Aber erst mal Danke auch für den Tipp mit den Interviews. 

Soweit habe ich noch gar nicht gedacht, mal schauen, was so die nächste Zeit dann im Thema Blog entstehen darf.

Anja: Ja, das ist so ein Thema, gerade dieses Transkribieren. 

Das ist zwar auch echt noch mal, ich sage es mal, wie, es ist ein Arsch voll Arbeit. 

Auch dieses Interview, kann man dann wieder auf meinem Blog dann nachlesen. 

Es gibt zwar extra Transkriptionsprogramme, aber trotzdem muss man sich echt nochmal locker eine Stunde, wenn nicht sogar mehr, hinsetzen und alles nochmal nacharbeiten. 

Es ist echt wahnsinnig viel Arbeit. 

Aber es lohnt sich natürlich immer so, weil man mit zwei Sachen dann auf Google gefunden wird.

Einmal eben mit der Podcastfolge, und Google findet immer noch, obwohl ja YouTube auch mittlerweile dazu gehört, das geschriebene Wort immer noch super. 

Und wenn du mit zwei Sachen gefunden wirst, das ist natürlich immer gut. 

Hast du deinen Podcast auch bei YouTube mit eingestellt, oder ist das auch noch auf deiner To-Do-Liste?

Marcus: Der ist tatsächlich mittlerweile auf YouTube

Also beziehungsweise hatte ich eigentlich von Anfang an schon. 

Ich hatte ja schon einen YouTube Kanal, und meinen Podcast kann man auch über YouTube hören. 

Also, es ist alles per Audio, Videos mache ich noch nicht. 

Soweit fühle ich mich im Moment noch nicht, dass ich meinen Podcast per Video aufnehme, aber auch das darf entstehen, und alles zu seiner Zeit. 

Das merkt man dann auch. 

Wenn man dann soweit ist und auch bereit ist für die Dinge, finde ich, da ist es immer wichtig, auf sein Bauchgefühl zu hören, und das mache ich auch. 

Also mein Bauchgefühl ist mir ganz, ganz wichtig, der mich auch zu deinem Kurs gebracht hat.

Anja: Ah, ja, sehr, sehr, sehr gut! 

Ich finde das auch ganz wichtig, dass du sagst, so, okay, das darf dann auch entstehen.

Eben: Okay, komm, ich mach eins nach dem anderen.

Das vergessen viele, wenn man beispielsweise so meine Sachen sieht. 

Mir wird ganz oft gesagt: „Du machst ja so viel“, aber das ist ja auch alles nach und nach entstanden. 

Ich hab ja nicht so angefangen, ich hatte ja nicht von Anfang an alles. 

Ich habe am Anfang auch „nur“ einen Blogartikel geschrieben, und da raus ist dann am Ende alles entstanden. 

Da finde ich es sehr gut, dass du sagst, okay, das darf alles nach und nach entstehen. 

Wie machst du das für dich? 

Weil ich weiß von mir: ich bin dann auch so „Oh, das muss jetzt alles auf einmal passieren, und dies noch, und das noch …“ und am Ende des Tages bin ich völlig fertig und merke so, ah, ich muss jetzt noch mal wieder in Schritt zurück gehen. 

Geht dir das auch so?

Oder kriegst du das für dich gleich so hin, dass du sagst, nee, das darf Schritt für Schritt entstehen? Wie machst du das?

Marcus: Ja, absolut, mir geht es genauso. 

Ich hatte jetzt tatsächlich Anfang des Jahres so eine Phase, wo ich gemerkt habe, jetzt wird alles ein bisschen viel auf einmal. 

Und hab dann auch das Schreiben dieses Jahr so ein bisschen zurückgeschraubt, weil ich so viele Themen halt drum herum hatte.

Da ist es auch wieder wichtig, auf sein Bauchgefühl zu hören, wenn man dann merkt: Okay, also, jetzt wächst mir das alles so ein bisschen überm Kopf. 

Immer wichtig, einen Schritt zurücktreten und das ganze Mal zu analysieren und zu schauen, wo stehe ich jetzt und was wird mein nächster Schritt sein. 

Also, ich finde das ganz, ganz wichtig, weil die Leichtigkeit, die man dabei haben sollte, die darf auf keinen Fall verloren gehen, weil sonst fängt man irgendwann an, die Dinge verbissen machen zu wollen. 

So ging es mir Anfang des Jahres und ich habe dann wirklich eine Pause gebraucht.

Daher habe ich auch mit dem Schreiben eine Pause gemacht.

Was für mich auch sehr, sehr wichtig war, da ich eigentlich die letzten zweieinhalb Jahre Nonstop durch geschrieben hatte.

Da hab ich dann halt beschlossen: Okay, gut, dann gibt es nächstes Jahr wahrscheinlich erst mal kein neues Buch von mir, sondern erstes Jahr drauf. 

Aber das ist okay, das darf auch sein, weil diese Leichtigkeit ist so wichtig, finde ich, und dafür kommen andere Themen. 

Also ich bin jetzt gerade so ein bisschen damit beschäftigt mit dem Thema „Hörbuch“, und es ploppt aber auch alles nach und nach auf. 

Aber ich kenne das auch sehr gut, wie du das gesagt hast. 

Wie machst du das alles? Das werde ich auch öfter gefragt, aber mir kommt das auch gar nicht so viel vor, was ich so mache, weil auch bei mir alles natürlich nach und nach entstanden ist, und das ist so wertvoll, und darauf kann man natürlich auch aufbauen.

Anja: Ja, da sagst Du was!

Das ist so.

Erstmal ist es wichtig zu sehen, wenn man auf andere guckt: Da entsteht das auch erst nach und nach.

Haben die ein Team, ja oder nein? 

Mach ich das alles selber und eben auch auf mich zu achten.

Mache ich genug Pausen? 

Ich hab das jetzt gerade in hinter mir. 

Ich habe im Juli und im August ne sehr lange Pause gemacht. 

Auf Instagram war ich gar nicht. 

Ich habe auch keinen Newsletter geschrieben. (Hier gehts zu meinem Newsletter)

Ich habe auch das erste Mal mit meinem Podcast richtig ausgesetzt. 

Ich hatte ja sonst immer im Sommer Highlight-Folgen.

Aber jetzt habe ich gemerkt, ich brauche die komplette Pause auch wirklich, um aus diesem Content-Marketing-Drill einmal rauszukommen. 

Da muss man wirklich gut auf sich aufpassen.

Obwohl ich zwischendurch echt immer Pausen mache. 

Ich gehe jeden Tag mit meinen Hunden und und und und

Aber dass man trotzdem nicht verpasst, auch mal ne längere Pause zu machen und auch zu gucken, was macht denn das alles so mit einem? 

Du machst ja auch sehr viel auf Instagram. 

Wie hältst du dich, sag ich mal, da aus diesem Hamsterrad raus?

Beziehungsweise: wie machst du das, dass du da nicht zu sehr reingezogen wirst? 

Ich hab jetzt vor zwei Wochen mit Isabell Prophet gesprochen (Hier geht’s zum Interviewhttps://www.anjaniekerken.de/ueber-die-hintergruende-von-social-media/), weil Instagram halt uns Creator:innen auch extrem agitiert. 

Wie schaffst du das, sag ich mal, da klar in der Birne zu bleiben?

Marcus: Auch da mache ich das mittlerweile echt aus meinem Bauchgefühl heraus. 

Ich hatte am Anfang auch immer gedacht, okay, ich habe jetzt hier einen bestimmten Plan, wie ich das mache, und da muss ich jetzt irgendwelche Posts machen und da jetzt auch am Ball zu bleiben, und immer wieder. 

Aber ich habe dann irgendwann auch gemerkt, erstmal gehen dir die Ideen aus, und gerade da ist es auch so wichtig, dass du dir Pausen gönnst.

Es ist wichtig, dass du wirklich auch mal rausgehst aus dem Ganzen und dass mal analysierst, wo du jetzt eigentlich bist.

Die Gefahr finde ich ist halt auch da, dass man denkt, oh, der eine macht das so und so, der andere so und so, und der ist damit viel erfolgreicher als du, und du versuchst, dich irgendwann anzupassen.

Das ist mir auch passiert, ne Zeit lang.

Bis ich dann halt gemerkt habe, okay, ich fange jetzt hier an, nicht mehr authentisch zu sein.

Aber das ist halt, was, was mir unwahrscheinlich wichtig war, von Anfang an, einfach so zu sein, wie ich bin.

Das ist mir absolut wichtig. 

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Und irgendwann war ich halt auch in diesem Rad drin und hab mir dann auch da eine Pause gegönnt und hab erst mal geguckt: Okay, wie mache ich jetzt weiter, und wie soll es weiter gehen? 

Ich mache das inzwischen rein aus meinem Bauchgefühl und nicht mehr ich muss Montag, Dienstag noch und Donnerstag das und das machen …

Ich mache es dann, wenn es für mich stimmig ist, und somit bin ich eigentlich im Moment auch aus diesem Hamsterrad draußen.

Anja: Ja, ich finde das sogar sehr gut, wenn man sagt: Pass mal auf, ich mache das aus meinem Bauchgefühl heraus, wenn man schon drin ist in dem Thema und wenn man es schon gemacht hat, schon viel ausprobiert hat und sich viel angeguckt hat.

Wenn man sich da schon ganz, ganz viel mit befasst hat mit Themen, dann hat man natürlich auch ein gutes Bauchgefühl, weil man sich mit diesen Themen schon so viel befasst hat.

Was ich schwierig finde ist, wenn Leute sagen, nee, mein Bauchgefühl sagt mir, ich sollte das nicht machen, und die haben es aber noch nie gemacht … 

Dann denke ich immer so: Weiß ich nicht … dann halte ich das für eine Ausrede. 

Wie siehst du das?

Marcus: Ja, das sehe ich auch so. Definitiv.

Es ist ja so wichtig, dass wir aus unserer Komfortzone raus gehen, um Dinge auszuprobieren.

Einfach machen, einfach Dinge testen.

Ich kann wirklich sagen: Seit meinem Autorenleben war ich so oft aus meiner Komfortzone draußen und hab aber dadurch so viel gelernt und mich so stark weiterentwickelt. 

Das wird irgendwann so eigenständig. 

Man merkt: Jetzt gehe ich da in eine Richtung und entwickel mich weiter, und das macht ja auch Spaß. 

Das ist auch schön, wenn man merkt, dass Dinge, die dich am Anfang so belastet haben oder die dir schwer gefallen sind, dann irgendwann so leicht werden und eine Leichtigkeit haben. 

Und dadurch entsteht natürlich auch ein sehr gutes Bauchgefühl,.

Da bin ich natürlich vollkommen bei dir. 

Man sollte vorher Dinge ausprobieren, dass sich dieses Bauchgefühl auch entwickeln darf und offen sein. Das ist so wichtig.

Anja: Ja, sehe ich genau so. 

Der Punkt ist natürlich aber eben auch oft, dass genau das, wo du jetzt auch sagst, da hab ich mich so so viel weiterentwickelt, dass manche dann natürlich Angst haben und sagen, ich hab ein Bauchgefühl, ich sollte das nicht machen.

Sie schieben ihr „Bauchgefühl“ vor die Angst.

Ich habe das auch.

Auch wenn man das bei mir oft nicht so merkt, weil ich ja schon eher so eine Rampensau bin. 

Aber trotzdem denke ich natürlich auch darüber nach, oh, das war jetzt nicht so gut oder so, weiß ich nicht, ob ich das jetzt machen sollte …

Wie hast du das tatsächlich gemacht?

Wie lange hat es gedauert, dieser Prozess, zu sagen, okay, komm, ich mach das jetzt! 

Wie hat sich das entwickelt oder wie war dieser Prozess zu sagen: Okay, komm, ich gehe jetzt raus, und ich sage, ich bin Autor?

Ich weiß noch genau: Ich hatte schon mehrere Bücher geschrieben, bis ich überhaupt gesagt habe, ich bin Autorin. 

Das hat sich zuerst total komisch angefühlt. 

Wie war das bei dir?

Marcus: Ja, da bin ich vollkommen bei dir, das war bei mir auch so. 

Also am Anfang habe ich mir gedacht: Okay, also, ich kann mich doch jetzt nicht Autor nennen. 

So viel hast du noch gar nicht gemacht und auch noch nicht so viel geschrieben.

Gerade nach dem ersten Buch war das dann absolut so ein Thema für mich.

Auch auf Instagram. (Hier findest Du Marcus auf Instagram

Wenn man dann überlegt, okay, stell ich das jetzt eigentlich ein oder nicht, oder soll ich das jetzt sagen? 

Das ist ja, weil alles noch so neu ist.

Und wie du halt auch sagst, die Angst davor, die hatte ich am Anfang auch. 

Auch heute gibt es Momente und Situationen, wo ich dann sage, okay, dem begegne ich jetzt mit Respekt. 

Soll ich das jetzt wirklich tun? 

Aber ich habe halt festgestellt, was unwahrscheinlich wichtig ist für uns alle ist, aus der Angst rauszugehen, um die Angst zu überwinden.

Das ist natürlich auch ein Prozess, der mit der Zeit kommt und den man auch mit der Zeit lernt, wenn man auch viele Situationen hat, die neu sind.

Wo du merkst, okay, da bin ich jetzt ängstlich.

Das ist ja auch immer so ein Thema, was wir dann so denken. 

Was sollen die Leute von dir halten, oder was denken die Leute über dich, wenn du das so und so machst? 

Das habe ich auch aktuell. 

Tatsächlich mit mehr Öffentlichkeit kommt natürlich auch Kritik. 

Das ist auch ein Punkt, den darf man auch lernen, im Laufe der Zeit mit Kritik umzugehen.

Denn mit mehr Sichtbarkeit kommen natürlich Hater, und das ist auch so ein Thema, was mich gerade momentan sehr beschäftigt.

Anja: Ach, das ist wahnsinnig spannend, was du da gerade sagst. 

Zum einen ist es natürlich einmal, dass du sagst, alle haben diese Angst, das haben auch Coaches und Soloselbstständige. 

Ich merke das so oft, weil ich mache ja auch ganz viel Content Marketing, eben mit Solo-Selbstständigen, die jetzt keine Autor:innen sind, und die trauen sich auch oft nicht nach draußen. 

Was ich ganz interessant finde, ist, dass du sagst, ja, okay, mit mehr Sichtbarkeit kommen, natürlich auch Hater.

Das ist ja im Grunde das, was wir vermeiden wollen, und du sagst, man lernt auch, damit umzugehen. 

Mache ich 100 Prozent einen Haken dran, geht mir genauso. 

Und eins schon mal vorweg, ich bin immer noch sauer, wenn ich eine dumme E-Mails kriege, wenn ich eine blöde Rezensionen kriege. 

Ich bin dann maximal beleidigt.

Ich werde wütend und ich will mich dann wehren.

Es dauert dann immer ein bisschen, bis ich das einigermaßen verarbeitet habe. 

Wie geht es dir gerade damit, wo du sagst, okay, ich habe jetzt eine größere Plattform? 

Du hast ja wahnsinnig viele Follower:innen auf Instagram. 

Wie gehst du damit um, beziehungsweise wie lernst du das?

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Marcus: Ja, das war am Anfang natürlich auch sehr schwierig. 

Ich habe am Anfang gedacht, okay, da gibt es jetzt Menschen, die mögen nicht, was du tust, und die finden das überhaupt nicht toll

Damit umzugehen, war nicht einfach. 

Also am liebsten hätte ich alles eingestampft am Anfang, wo mir das so passiert ist, bei den ersten Malen, aber mittlerweile ist das ein bisschen anders. 

Ich versuche, die Dinge nicht mehr so an mich ran zu lassen. 

Aber das es mich nicht trifft, dass stimmt ja nicht. 

Man denkt drüber nach, vollkommen klar, was da passiert, gerade wenn es wirklich unter die Gürtellinie geht und dich als Person angreift. 

Aber tatsächlich gibt es mittlerweile Dinge, da schmunzle ich nur noch drüber.

Aber ich kenne das, dieses wütend sein dann auch und sich erklären zu wollen, warum man diese Dinge so macht. 

Aber das habe ich ganz schnell aufgehört, weil das bringt nix.

Und wir können es nicht jedem Recht machen, und dafür sind wir auch nicht hier, sondern die Dinge, die wir tun, erreichen Personen, die erreicht werden dürfen.

Das sollte man sich auch immer sagen, und nicht krampfhaft versuchen, dann auf die Personen einzugehen, die dich wirklich dann haten.

An die sollte man sich gar nicht halten. 

Das Schöne ist natürlich das viele, viele schöne Feedback, und daran sollte man sich immer halten und versuchen, die anderen ausblenden. 

Schwierig, aber es hilft dir dann nachher trotzdem, so ein bisschen leichter damit umzugehen.

Man muss sich klar sein, dass solche Dinge immer kommen werden, und es gehört genauso dazu, und da irgendwann geht man leichter damit um, finde ich. 

Anja: Ja, das stimmt.

Zunächst bringt es die Zeit, und was mir zum Beispiel immer hilft, ist dieses Spruch: „Was Hans über Peter sagt, sagt mehr über Hans als über Peter“. 

Das finde ich immer ganz spannend. 

Wenn einer hated, dann sagt das immer mehr über den Hater als über das, was ich gemacht habe. 

Das hilft mir immer sehr, und man kann es halt auch eben nicht jedem Recht machen. 

Das stimmt total. 

Trotzdem nochmal, ich will da nochmal ein bisschen drauf rum kauen. 

Wie machst du das denn bei bei Instagram, wenn du da dumme Kommentare kriegst? 

Also ich weiß ja, wie ich es mache.

Bei mir ist es halt so: ich lasse mir nicht in mein virtuelles Wohnzimmer kacken, sage ich immer,.

Weil Instagram ist mein virtuelles Wohnzimmer, und wenn da jemand rum pupt, dann werden die halt gelöscht und gesperrt.

Gerade wenn man Anzeigen schaltet. 

Ich schalte ja auch Anzeigen für meine Freebies oder teilweise auch für meine Webinare. 

Da kriege ich schon immer unter jeder Anzeige mindestens fünf, sechs dumme Kommentare.

Die werden gelöscht, die Leute werden gesperrt, fertig ist die Laube. 

Wie machst du das?

Marcus: Ja, da bin ich ganz bei dir, also, ich mach das auch so.

Ich lösche die dann nachher. 

Es gibt welche, wo ich sage, okay, die lasse ich jetzt mal stehen und geh da vielleicht sogar mal drauf ein. 

Aber das sortiere ich natürlich selber aus und mache das natürlich für mich, wo ich sage: 

Okay, da kann ich das jetzt mal öffentlich machen, aber das ist ganz wenig. 

Ich bin aber auch der Meinung, das darf dann ruhig gelöscht werden und mache ich auch.

 Also, ich blockiere dann die Leute auch, und das wird gelöscht bei mir.

Anja: Ja, es ist auch letztendlich so, das hat ja auch was mit Psychohygiene zu tun. 

Man muss sich ja den ganzen Müll, sag ich mal, den Menschen, bei einem abladen, den muss man sich ja nicht reinziehen. 

Das ist ja letztendlich nicht hilfreich.

Mal abgesehen davon, man vergisst darüber ja auch – hattest du, glaube ich, auch vorhin gesagt – warum man das eigentlich macht und für wen man das macht. 

Gerade für diese Menschen macht man es ja nicht, und wenn man sich da die Energie so ziehen lässt, dann hat man die Energie für die Leute, für die man es eigentlich macht, ja nicht mehr über. 

Das ist halt auch so ein Thema, oder? 

Marcus: Ja, absolut, das sehe ich genauso. 

Also da sollte man auch in dieser Energie bleiben, die einem gut tut.

Wie du schon sagst, dass man solchen Menschen nicht die Plattform geben sollte.

Und viele haten auch, was ich festgestellt habe, aus Neid.

Oft ist Neid dahinter, weil man Dinge tut, die andere vielleicht auch gern getan hätten, aber sich nicht getraut haben zu tun.

Ich habe da gerade so einen Fall. 

Daher immer wichtig, da auch keine Energie reinzustecken, wie du sagst, sondern wirklich die Energie zu nutzen, um seinen Content den zu geben, die ihn auch haben wollen.

Anja: Ja, genau das stimmt, das stimmt, 

Marcus, wir sind schon relativ weit fortgeschritten, aber ich will von dir natürlich noch wissen: Drei Bücher, die dich wahnsinnig beeindruckt haben und wo du sagst, die sollte jeder jedem Mal lesen. 

Welche sind das? 

Marketing Workbook "In 7 Schritten von unbekannt zu ausgebucht"

Piiiiiiep ….

Hier kommt Anja aus der Zukunft. Die Frage hat Marcus aufgrund von technischen Problemen leider falsch verstanden und hat verstanden, dass er einmal seine Bücher beschreiben soll. Ich habe es erst gemerkt, als ich den Podcast geschnitten habe. Deswegen seht es mir beziehungsweise auch Marcus, dass er jetzt seine drei Bücher beschreibt, was aber auch völlig in Ordnung ist, weil die Bücher sind der Shit, und natürlich solltet ihr, die alle lesen! Anja aus der Zukunft. Ende!

Marcus: Mein erstes Buch entstand aus meinen eigenen Erfahrungen, die ich gemacht habe. 

Es sind nicht nur Erfahrungen von mir, sondern auch Erfahrungen von Freunden und die habe ich zu einer Geschichte zusammengeführt. 

Mir ist es wichtig, in meinen Büchern Botschaften zu senden, und das tue ich in allen drei. 

Es sind Themen, über die halt viel zu wenig gesprochen wird.

Im ersten Buch geht es um Gewalt in gleichgeschlechtlichen Beziehungen. (Hier gehts zum Buch)

Es wird ja viel gesprochen in den Medien, auch von Gewalt zwischen Mann und Frau, aber es gibt genauso Gewalt zwischen Männern, da wird aber nicht darüber gesprochen. 

Klar, welcher Mann möchte sagen, ich werde da jetzt misshandelt von meinem Partner. 

Es zeigt ja Schwäche, und daher wird darüber auch sehr, sehr wenig gesprochen.

Ein Thema für mich, was absolut wichtig war, damit auch nach außen zu gehen. 

In meinem zweiten Buch geht es um die Botschaft „Brustkrebs beim Mann“. (Hier gehts zum Buch)

Das ist auch so ein Thema, was immer noch belächelt wird und über das auch heute viel zu wenig gesprochen wird, weil es kann auch passieren, auch Männer können Brustkrebs bekommen. 

Und jetzt im dritten Buch geht es um das Thema „Oberflächlichkeit in der Queren Community“.

Weil ganz einfach finde, dass nach außen hin immer Toleranz gefordert wird, aber innerhalb der Community ist Toleranz so eine Geschichte …

Ich weiß, dass ich damit auch in ein Wespennest steche, aber das darf ruhig so sein.

Anja: Ja, mega spannende Themen.

Ich finde das großartig, dass du dir im Queerenbereich nochmal Themen suchst, die noch nicht so in diesem selbstverständlichen Raum sind. 

Ich finde das wahnsinnig interessant, vor allen Dingen auch zu sagen, ja, natürlich gibt es auch Gewalt in gleichgeschlechtlichen Beziehungen oder auch eben Brustkrebs beim Mann, dass das auch überhaupt nicht auf dem Schirm ist. 

Was bedeutet das denn? 

Du schreibst ja viel, auch aus eigener Erfahrung beziehungsweise aus Erfahrung von Freunden. 

Also was für eine Konsequenz hat denn das?  

Als Frau weiß ich natürlich, welche Konsequenz es zum Beispiel hat, dass viele Medikamente nur für Männer entwickelt worden sind, ich die aber auch nehmen muss.

Oder das der Herzinfarkt von Frauen ein anderer ist als als von Männern, das weiß ich natürlich. 

Aber was bedeutet das oder welche Konsequenz haben solche Themen für dich, eben als als als Mann, in der gleichgeschlechtlichen Beziehung, beziehungsweise, was hat das für ne Konsequenz?

Marcus: Jetzt muss ich dich mal fragen, was du genau damit meinst, mit Konsequenz?

Anja: Ja, ich habe eben auch gerade überlegt, ob die Frage so richtig ist … 

Warum nimmst du dich dieser Themen an? 

Also was hat dich, sagen wir, so, was hat dich dazu bewegt? 

Also, welche Konsequenz hat das dich? 

Ich nehme mal das Beispiel Frauen und Herzinfakt, weil das ist was, was ich natürlich kenne und als Beispiel eben auch nehmen kann. 

Es ist so bei Frauen, wird ein Herzinfarkt oft nicht erkannt, weil der Herzinfarkt bei einer Frau andere Symptome hat.

Außerdem braucht man andere Medikamente und und und und 

Also, ich habe noch keinen Herzinfakt gehabt, Gott sei dank, aber bei mir war es halt so, dass ich das lange gar nicht auf dem Schirm hatte und dann wahnsinnig entsetzt war, dass es dieses Thema so in dieser Form überhaupt gibt. 

Natürlich auch, weil ich das bei Bekannten mitbekommen habe und mich dann erst mal schlau gemacht habe und dann dachte so: Oh Gott, darüber muss auch aufgeklärt werden, und darüber muss mehr gesprochen werden. 

Ich schreibe nun keine Bücher darüber, aber ich informiere mich, informiere andere darüber. 

Das ist so die Konsequenz, und auch, dass ich viel sensibler geworden bin, auch für andere Themen drum herum. 

Das war nur der Aufhänger, dass ich mich mit solchen Themen mehr befasst habe. 

Ist das bei dir ähnlich?

Marcus: Ah, jetzt bin ich bei dir. 

Okay, es lag daran auch wenn ich jetzt das Beispiel nehme „Brustkrebs beim Mann“. 

Ich selbst habe 2014 die Diagnose bekommen „Verdacht auf Brustkrebs“. 

Für mich ist damals echt eine Welt zusammengebrochen und ich war auch fassungslos und konnte damit überhaupt nichts anfangen. 

Für mich war das auch neu. 

Ich wusste nicht, dass sowas funktioniert.

Als ich dann ja diese ganze Reise gegangen bin in der Klinik und meine OP dann hatte und so weiter, war das für mich ganz, ganz wichtig, da auch aufzuklären. 

Auch gerade als ich damals mit dem Professor gesprochen hatte, der gesagt hat, dass es gar nicht so untypisch ist bei einem Mann.

Das es auch passieren kann, auch aufgrund falscher Medikamenteneinnahme, da war das für mich absolut wichtig, über dieses Thema zu sprechen und darauf aufmerksam zu machen.

Das habe ich damals auch im Rahmen meiner Möglichkeiten getan. 

Ich habe das aber auch das sehr schnell wieder sein lassen, weil ich viel Hate bekommen habe.

Die „schönste“ Aussage, die ich damals erhalten habe, war „Du warst doch bestimmt mal eine Frau.“ 

Und weil keiner damit was anfangen kann, ist für mich wichtig, auf dieses Thema aufmerksam zu machen, darum habe ich in meinem zweiten Buch dem Thema ein Kapitel gewidmet. 

Ich packe diese Botschaften in meinen Geschichten ein. 

Das ganze Buch handelt nicht darüber, sondern ich bette das quasi in Kapiteln in den Büchern ein, weil es mir halt auch so wichtig war, darauf aufmerksam zu machen.

Anja: Ja, kras! Also, das kann ich total nachvollziehen. 

Natürlich denke ich sofort an ein Sachbuch, ein narratives Sachbuch. 

Als alte Sachbuchmaus muss ich dir natürlich sagen, du musst darüber mal ein Sachbuch schreiben, weil darüber gibt es ja auch noch nichts. 

Zum Thema „Brustkrebs bei Frauen“ gibt es ja eine Million Sachbücher. 

Da ist es ja offensichtlich mal an der Zeit. 

Marcus, was liest du denn überhaupt gerade selbst? 

Welche, welche Bücher liest du selber, und was liest du gerade aktuell? 

Marcus: Also, ich muss tatsächlich sagen, im Moment lese ich gerade kein Buch. 

Ich hab Grad so eine Phase, wo ich wirklich nicht lese.

Aber wenn ich lese, dann schon in Richtung von Gayromance, weil mich das auch sehr, sehr interessiert.

Es darf aber auch mal ein schöner Thriller sein. 

Also das liebe ich auch, und ich wage mich jetzt mit meinem dritten Buch in diese Richtung.

Es geht in Richtung Gayromance-Crime, also interessant, und es sind da auch einige Dinge noch geplant, die ich in Zukunft vorhabe. 

Aber tatsächlich aktuell bin ich gerade nicht am lesen. 

Anja: Na ja, ich meine, es ist ja auch ganz normal.

Das hat man halt auch.

Ich lese aktuell auch nicht, obwohl mich gerade das Buch von Mariana Lecky anguckt „Was man von hier aus sehen kann“. 

Das Buch habe ich mir seit langem mal wieder als haptisches Buch gegönnt habe, und das will ich als nächstes lesen. 

Aber ich höre im Moment tatsächlich auch ganz viele Hörbücher und arbeitet mit Sachbüchern, aber die habe ich alle schon auch gelesen. 

Marcus, herzlichen dank! Ich werde dich natürlich verlinken, deine Homepage und Deine Bücher. Herzlichen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast! Herzlichen Dank für das Gespräch!

Marcus: Ja, ich danke dir und danke, dass ich hier sein durfte. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, und es war sehr schön, dich wieder mal zu hören.

Marcus Webseite findest Du hier: HIER KLICKEN

Marcus Bücher:

„Schwule sind doch immer nett …“: Nach wahren Geschichten (Julian – Wer gehört wem? 1)

Blutige Geheimnisse: Er gehört mir! (Julian – Wer gehört wem? 2)

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