3 Tipps gegen Schreibblockaden

3 Tipps gegen Schreibblockaden: Wie Du Dein Hirn wieder auf Tour bringst

Vollkommen egal, ob es sich um die nächste Präsentation, eine Rede oder ein Buchkapitel handelt: Schreibblockaden kommen zu den unmöglichsten Zeitpunkten. Und eines ist klar: braucht kein Mensch …

Zunächst einmal: Willkommen im Club! Du bist damit nicht allein. Oft hilft dieser Gedanke schon, sich nicht selbst unnötig zu kasteien, denn das macht es ja noch schlimmer. Diese absolut überflüssigen Selbstvorwürfe. Ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber ich kann mich besonders gut selbst beschimpfen, wenn mal irgendwas nicht klappt. Hat eine Weile gedauert, aber inzwischen kann ich damit auch genauso gut wieder aufhören. Der Gedanke: „Bringt nix! Aber was würde denn was bringen?“ Bringt mich ganz schnell wieder raus aus dem Kreislauf.

Jetzt aber zu den eigentlichen Tipps gegen Schreibblockaden. Hier kommen die drei, die mir beim Schreiben von „Das Geheimnis richtigen Zuhörens“ gute Dienste geleistet haben:

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1. Einfach anfangen

Wenn Du blockiert bist, dann schreibe einfach darüber, dass Du gerade blockiert bis. Wie sich das anfühlt, und was es mit Dir macht. Und dann schreibst Du darüber, worüber Du eigentlich schreiben wolltest und wozu Dir gerade nichts einfällt … Das löst meistens die Blockade und der Schreibfluss flutscht wieder. 

Wenn das nicht so recht klappt, schreibe einfach über das, was Du um Dich herum siehst. Woher die Dinge stammen und die Geschichten dazu. Auch das hilft. Schreiben hilft bei Schreibblockaden!

2. Assoziiere Begriffe

Schnapp Dir den nächst besten Begriff: z.B. Kaffe oder Socken und dann schreibst Du alles auf, was Dir dazu einfällt. Ich habe beispielsweise eine Bekannte, die trinkt ein paar Liter Kaffee am Tag und kocht einen echt leckeren Filterkaffee. Da könnte ich eine ganze Weile drüber schreiben. Oder, dass ich meinem Mann morgens mit der Bialetti einen Espresso koche, Milch aufschäume und ihm dann den Espresso Macciato ans Bett stelle. Ja, mein Mann ist verwöhnt … und schon bin ich mitten in einer Geschichte. Jetzt kann ich nochmal kurz überlegen, worüber ich eigentlich schreiben wollte und oft läuft der eigentliche Faden dann auch problemlos weiter. 

Du kannst aber auch einfach nur Begriffketten bilden wie: Kaffee – Milch – Kuh – Euter – melken – Kälber – niedlich – Kätzchen – plüschig – Teddy ….. Einfach ein bißchen Hirngymnastik machen und dann nochmal einen Begriff nehmen, über den Du schreiben willst. Auch das ist sehr hilfreich.

3. Beweg Dich!

Raus aus dem Kopf, rein in den Körper! Einer, wie ich finde, der besten Merksätze die es gibt. Wenn Du in Deinem Kopf gefangen bist: beweg Deinen Körper. Oft ist es doch so: Wir hocken wie gebannt vor unserem Computer und glotzen auf den blinkenden Cursor und frieren mehr und mehr ein: sowohl geistig, wie auch körperlich. 

Da Körper und Geist aber nicht getrennt sind, sondern im Wechsel zusammen arbeiten, können wir den Geist über den Körper ankurbeln. Also: steh auf, geh spazieren oder tanze einfach eine Runde zur Deiner Lieblingsmusik ab. Mach Sport, geh eine Runde joggen oder einfach nur einkaufen. Wichtig ist: komm in Bewegung. Die körperliche Bewegung bringt auch Deinen Geist wieder in Schwung!

Welchen der drei Tipps findest Du am besten und wirst ihn bei Deinem nächsten Blackout ausprobieren? Oder hast Du noch andere Tipps, die ich mal ausprobieren kann? Ich bin gespannt auf Deinen Kommentar!

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